Sozialgeschichte der Pflege
Die Geschichte der Pflege als Handlungsfeld und die Geschichte des Pflegeberufes und seiner Institutionen wurden bisher vergleichsweise wenig beachtet. Aus diesem Grund hat die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Medizin (IGM) das Förderprogramm „Beiträge zur Geschichte der Pflege“ eingerichtet.
Die Ziele des Programms bestehen darin,
- der Geschichte der Pflege durch Fachbeiträge, Buchveröffentlichungen, Tagungen, Museen o. ä. im Berufsfeld und in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen,
- die Geschichte der Pflege in stärkerem Maße in der Ausbildung künftiger Pflegekräfte zu berücksichtigen,
- Quellenbestände professionell zu sichern und aufzubereiten,
- die Qualität der historischen Pflegeforschung durch qualifizierende Maßnahmen zu verbessern,
- Verbindungen und Kontakte von Personen und Institutionen, die sich um die Aufbereitung der Geschichte der Pflege bemühen, herzustellen, zu stärken und auszubauen,
- medizingeschichtliche Institute für die historische Pflegeforschung zu gewinnen sowie
- über die gezielte Vergabe von Promotionsstipendien die Bearbeitung pflegehistorischer Themen zu ermöglichen.
Reine Forschungsvorhaben - mit Ausnahme im Rahmen von Stipendien - sind nicht förderungsfähig. Ebensowenig können Personalstellen oder bauliche Maßnahmen und Investitionen unterstützt werden.
Projektskizzen, die nicht mehr als drei Seiten lang sein sollten, können ohne Fristsetzung an die Stiftung gerichtet werden. Die vorgelegten Anträge werden einer fachlichen Begutachtung unterzogen.
Kontakt
Irina Cichon
Heidehofstraße 31
D-70184 Stuttgart
Tel.: 0711 / 460 84 33
Postanschrift:
Postfach 10 06 28
D-70005 Stuttgart
Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung
Dr. Bettina Blessing
Straußweg 17
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Tel.: 0711 / 46 08 41 66
Fax: 0711 / 46 08 41 81
Dr. Sylvelyn Hähner-Rombach
Straußweg 17
D-70184 Stuttgart
Tel.: 0711 / 46 08 41 69
Fax: 0711 / 46 08 41 81