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Dr. med. Philipp Osten

Kurzbiografie
Philipp Osten studierte Medizin an der Freien Universität und an der Humboldt Universität Berlin. Von 1999 bis 2001 war er Mitarbeiter des DFG-Projekts "Patientenbilder" und in den folgenden Jahren wissenschaftlicher Mitarbeiter des Berliner Instituts für Geschichte der Medizin. Seine Dissertation trägt den Titel: Die Modellanstalt. Über das Konzept einer „modernen Krüppelfürsorge“, 1905-1933. Seit März 2003 ist Philipp Osten wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart.

Forschungsschwerpunkte: Patientengeschichte, Geschichte des Schlafs, Fürsorgepolitik und medizinische Propaganda, Fotografie und Film in der Medizin, Geschichte der Orthopädie und ihrer Patienten, Medizin im Nationalsozialismus, Krankenhausgeschichte.

Aktuelle Projekte
  • „Über Wachen und Schlafen“ (Habilitationsprojekt zur Sozial- und Wissenschaftsgeschichte des Schlafes, 1840-1930)
  • Tierdarstellungen in Naturgeschichten und die Entstehung der Physiognomie (Aufsatz)
Monographien
  • Die Modellanstalt. Über den Aufbau einer „modernen Krüppelfürsorge“ 1905-1933. Frankfurt 2004. (Download siehe rechte Spalte).
Sammelwerke
  • Mabuse + Co. Ein Kabinett kluger Köpfe. Mabuse-Verlag, Frankfurt 2005
Aufsätze
  • Eva Brinkschulte unter Mitarbeit von Philipp Osten: Oskar-Helene-Heim. Geschichte und Gegenwart vor Ort. In: Eva Brinkschulte (Hrsg.): Tradition mit Zukunft. 85 Jahre Orthopädiezentrum Berlin Oskar-Helene-Heim. Berlin 1999. S. 22- 55.
  • Hans Würtz. Ein Nachruf zum 125. Geburtstag. In: Parität 6 (2000), S. 14-15.
  • Rudolf Virchow. Demokratie und Cellularpathologie. In: Schweizerische Ärztezeitung 83 (2002), S. 1940-1941.
  • Ein Kabinett kluger Köpfe. In: Osten, Philipp (Hg.): Mabuse + Co. Ein Kabinett kluger Köpfe. Mabuse-Verlag, Frankfurt 2005, S. 8-21. (Download siehe rechte Spalte)
  • Robert Koch. Der Bakteriologe im Krieg. In: Osten, Philipp (Hg.): Mabuse + Co. Ein Kabinett kluger Köpfe. Mabuse-Verlag, Frankfurt 2005, S. 74-77. (Download siehe rechte Spalte)
  • Hygieneausstellungen: Zwischen Volksbelehrung und Vergnügungspark. In: Deutsches Ärzteblatt 102 (2005), S. 3085-3088. (Download siehe rechte Spalte)
  • „Patient“. In: Jagow, Bettina von; Steger, Florian (Hrsg.): Literatur und Medizin. Ein Lexikon. Göttingen 2005, S. 607-611.
  • Eine Million Goldmark für Krüppel. Vor hundert Jahren wurde in Berlin der Verein gegründet, aus dem das Oskar-Helene-Heim in Berlin-Zehlendorf hervorging. In: Berliner Zeitung vom 26./27. November 2005, S. 18.
  • Der Streik der Patienten. Aufruf der Ärzte zum Klinik-Boykott: Szenen aus der Charité im Jahr 1893. In: Berliner Zeitung vom 2. Dezember 2005, S. 17/19.
  • Vom Astronomen zum Genetiker. Vor hundert Jahren wurde in Berlin Max Delbrück geboren. In: Berliner Zeitung vom 2. September 2006, S. 16.
  • Der Arzt mit dem schwankenden Gang. Vor 300 Jahren wurde Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main geboren. In: Berliner Zeitung vom 28. Februar 2007, S.13.
  • Er schickte die Kinder auf die Terrasse. Rachitis lässt sich durch ultraviolettes Licht heilen. In: Berliner Zeitung vom 14. April 2007, S. 16.