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Samuel Hahnemann Krankenjournal D34

Krankenjournal D34 (1830). Transkription und Kommentar von Ute Fischbach-Sabel.
K.F. Haug-Verlag: Heidelberg 1998, 2 Bde. (nur geschlossen beziehbar), 999 Seiten + 290 Seiten.
ISBN 3-8304-0270-8, EUR 99,00


Vorbemerkungen

Um die Transkription der verschiedenen Krankenjournale einheitlich zu gestalten, wurden bestimmte Editionsrichtlinien festgelegt, die dazu dienen sollen, dem Leser den Text zugänglicher zu machen.

Hahnemann hat in seinen handschriftlichen Aufzeichnungen häufig Ergänzungen über und unter der Zeile gemacht, hat Textteile durchgestrichen und am rechten und linken Rand Eintragungen gemacht. Dies läßt sich in der Edition in solcher Form nicht wiedergeben. Deshalb wurden diese Ergänzungen meistens als neue Zeile auf dieselbe Höhe wie die Hauptzeile gebracht, aber eigens gekennzeichnet. In Fällen, wo es aus Verständnisgründen nicht anders möglich war, wurden diese Ergänzungen auch direkt in die Zeile eingefügt. Dies wurde dann durch besondere Zeichen angedeutet.

Im großen und ganzen wurde in der Transkription die Schreibweise Hahnemanns beibehalten. Dies bezieht sich auf die Rechtschreibung (z.B. Brod, Theil), und auch auf die unterschiedliche Schreibweise der Patientennamen. Im Patientenregister im Kommentarteil sind die verschiedenen Schreibweisen verzeichnet.

Um die Lektüre zu erleichtern, wurden Abkürzungen, die Hahnemann immer wieder benützt hat, beibehalten oder mit entsprechenden Klammern ausgeführt.

Bei einzelnen Worten oder ganzen Sätzen, die im Original von Zeile zu Zeile genau übereinstimmen, hat Hahnemann öfters nur Striche gesetzt, um sein Schreibtempo zu beschleunigen. Mit dem entsprechenden Hinweis in der Fußnote, wird der Text in diesen Fällen ausgeschrieben, da er in der Transkription nicht übereinstimmen kann.

Bei den Mitteln, welche Hahnemann mit dem Apothekerzeichen notierte, wurden durchgängig die Abkürzungen des Kentschen Repertorium verwendet. Die Schreibweise Hahnemanns wurde den restlichen Mitteln und bei den Rezepten anderer Ärzte, die er im Journal notiert, beibehalten.

Die einzelnen Konsultationen werden hintereinander aufgeführt, so wie die Patienten bei Hahnemann erschienen sind. Genau unter dem Patientennamen notierte er das Datum des vorhergehenden Besuches, was in der Transkription ebenso wiederzufinden ist. Um dem Leser die Analyse des Verlaufes einzelner Fälle zu erleichtern, wurde hinter jeder Konsultation die Seite und das Datum des nächsten Besuchs, sofern einer stattfand, in doppelter Klammer verzeichnet.

Hahnemann hat viele Symptome mit einem NB versehen. Diese Symptome lassen sich im fast genauen Wortlaut in den "Chronischen Krankheiten" (2. Aufl.) oder in der "Reinen Arzneimittellehre" (RAL; 1. u. 2. Bd., 3. Aufl.) wiederfinden.

In den Fällen, in denen der Wortlaut der Symptome genau mit dem der Literatur übereinstimmte oder nur äußerst geringfügige Abweichungen auftraten, wurde ein Hinweis auf die Stelle in der Fußnote gegeben. Sofern nichts anderes erläutert wird, bezieht sich die Angabe auf den entsprechenden Band der 2. Aufl. der "Chronischen Krankheiten". Die Hinweise auf die übrige Literatur werden ausgeführt.

Für seine Repertorisation hat Hahnemann oft Symptomennummern aus der 1. Aufl. der "Chronischen Krankheiten" notiert. Die Angaben in der Fußnote beziehen sich auf die entsprechende Stelle in den "Chronischen Krankheiten" der 2. Aufl.