Sitemap Kontakt Impressum

Beiheft 21: Ärztliche Standesorganisation und Standespolitik in Deutschland 1945-1955

Thomas Gerst. Ärztliche Standesorganisation und Standespolitik in Deutschland 1945-1955
Stuttgart: Steiner, 2004, kt.
ISBN: 3-515-08056-2

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Grundzüge ärztlicher Standespolitik bis 1945

2 Der Neubeginn auf Länderebene
2.1 Die Wiedererrichtung der Ärztekammern
2.2 Schwerpunktthemen ärztlicher Standespolitik 1946/47
2.2.1 Die Regelung der Niederlassung und der Zulassung zur Kassenpraxis
2.2.2 Entnazifizierung
2.2.3 Der Nordwestdeutsche Arztekammerausschuß und die Bemühungen um Schaffung neuer Rechtsgrundlagen
2.2.4 Die Regelung der Beziehungen zu den Krankenkassen
2.2.5 Die Auseinandersetzung um die Reform der Sozialversicherung
2.3 Das rasche Ende ärztlicher Selbstverwaltung in der sowjetisch besetzten Zone

3 Die Organisation ärztlicher Standesinteressen auf interzonaler Ebene
3.1 Der Auftrag an Mitscherlich zur Beobachtung des Nürnberger Ärzteprozesses
3.2 Erste Initiativen zu einem interzonalen Zusammenschluß
3.3 Not macht erfinderisch. - Die Organisationsbestrebungen der Jungärzte
3.4 Verständigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: Die Arbeitsgemeinschaft der Westdeutschen Ärztekammern
3.5 Die Publikationen von Mitscherlich / Mielke und die Forderungen des Weltärztebundes
3.6 Der Ernährungsrat der deutschen Ärzte
3.7 Die Diskussion um die Stellung der Psychotherapie

4 Die Ausprägung der berufsständischen Organisationsformen
4.1 US-Militärregierung versus Ärztekammern
4.2 Die Bildung eigenständiger kassenärztlicher Organisationen
4.3 Der Marburger Bund als tariffähige Interessenvertretung
4.4 Föderal oder zentral? Das Scheitern einer bundesdeutschen Ärzteordnung
4.4.1 Forderungen des ersten Nachkriegs-Ärztetages und die, Verhandlungen im Parlamentarischen Rat
4.4.2 Auf der Suche nach der Gesetzgebungskompetenz des Bundes (1949-1952)
4.4.3 Wenig mehr als nichts: Die Bundesärzteordnung
4.5 Standesvertretung unter den) Druck unbefriedigender Honorarverhältnisse
4.6 Der Hartmannbund
4.6.1 Gründungsphase und erste Kontroversen
4.6.2 Nicht Schutz und Schirm', sondern Konkurrent der öffentlich-rechtlichen Standesvertretungen
4.7 Lobby in Bonn
4.8 Dissonanzen im Verhältnis der ärztlichen Spitzenorganisationen

5 Die Ausschaltung unerwünschter Konkurrenz
5.1 Die Heilpraktiker
5.2 Die werksärztliche Versorgung
5.3 Der öffentliche Gesundheitsdienst

6 Der lange Weg zum Kassenarztrecht von 1955
6.1 Der Gesetzentwurf des Wirtschaftsrates
6.2 Bürgerliche Mehrheit nach 1949 eröffnet neue Perspektiven
6.3 Streitfall: Hartmannbund gegen gesetzliche Zwangsschlichtung und Krankenhäuser gegen ambulantes Versorgungsmonopol
6.4 Erfolg ärztlicher Berufspolitik bei der parlamentarischen Behandlung des Kassenarztrechts

Zusammenfassung

Quellen- und Literaturverzeichnis

Personenregister