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Jüdisches Lehrhaus in Stuttgart 1926-1937

Im Rahmen eines von der Heidehof-Stiftung geförderten Promotionsvorhabens (Bearbeiterin: Anja Waller, M.A.) wird die Geschichte des Jüdischen Lehrhauses in Stuttgart in den Jahren 1926-1937 untersucht. Das Stuttgarter Lehrhaus wurde 1926 von Stuttgarter Juden nach dem Vorbild des berühmten Frankfurter Lehrhauses, an dem Franz Rosenzweig und Martin Buber wirkten, gegründet. Die damaligen Initiatoren, den es ebenfalls darum ging, den Dialog zwischen Juden und Christen zu fördern, standen im engen Kontakt mit Theodor Bäuerle, einem Verfechter der Erwachsenenbildung und Gründer der Stuttgarter Volkshochschule. Es sollen in diesem Projekt nicht nur die Gründung, die Konzeption und die Entwicklung des Stuttgarter Lehrhauses erforscht werden, sondern es gilt darüberhinaus, den Einfluss der zeitgenössischen Bildungsreformbewegung auf diese Einrichtung der jüdischen Erwachsenenbildung herauszuarbeiten.