Dr. phil. Annika Hoffmann
Kurzbiografie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart (seit 2010). Promotion an der Universität Bremen (Dr. phil.). Thema: Betäubungsmittelkonsum und -kontrolle im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts: Zur Entstehung eines sozialen Problems (2010). Stipendiatin der Universität Bremen (2007-2009). Magistra Artium (2004). Studium der Geschichtswissenschaften und Soziologie in Bremen und Paris (1998-2004).
Aktuelle Projekte
Geschlechterspezifischer Arzneimittelkonsum ca. 1800-1950.
Forschungsschwerpunkte
Pharmaziegeschichte
Historische Drogenkonsum- und Drogenpolitikforschung
Soziale Probleme und soziale Kontrolle
Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Monographien
Hoffmann, Annika (2005). Drogenrepublik Weimar? Betäubungsmittelgesetz – Konsum und Kontrolle in Bremen – Medizinische Debatten. Hamburg: LIT Verlag (Reihe: Hamburger Studien zur Kriminologie und Kriminalpolitik).
Hoffmann, Annika (2012): Betäubungsmittelkonsum und -kontrolle: Zur Entstehung eines sozialen Problems im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Wiesbaden: VS Verlag (Reihe Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit).
Aufsätze
- Hoffmann, Annika (2007). Von Morphiumpralinees und Opiumzigaretten: Zur beginnenden Problematisierung des Betäubungsmittelkonsums im Deutschland der 1920er Jahre. In: Bernd Dollinger; Henning Schmidt-Semisch (Hg.): Sozialwissenschaftliche Suchtforschung. Wiesbaden: VS Verlag, S. 259-275.
- Hoffmann, Annika (2006). „Die Inhaber der Firma sind viel zu gewissenhafte Bremer Kaufleute, um unrechtgemäss verbotene Artikel zu erwerben“: Betäubungsmittel in Bremen bis in die 1920er Jahre. In: Arbeiterbewegung und Sozialgeschichte, H. 16/17, S. 47-64.