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Pflegealltag im 19. Jahrhundert im Krankenhaus

Anja Häfner, M. A.
Stellvertretend für die damaligen Schwesternschaften stehen die Rot-Kreuz-Schwestern als interkonfessionelle, die Diakonissen als konfessionell geprägte Organisation sowie die Lohnwärterinnen und -wärter, welche die freien Pflegenden repräsentieren, im Zentrum des Dissertationsvorhabens. Anhand von Personalakten, Briefen, Verträgen, Tagebüchern und Konferenzberichten sollen Rückschlüsse auf den Pflegealltag in der damaligen Zeit gezogen werden. Untersuchungsgegenstände sind also die soziale Herkunft, Aufnahmebedingungen der Pflegerinnen und Pfleger, Ausbildung und Tätigkeiten in den Krankenhäusern, soziale Absicherung und Berufskrankheiten sowie Organisations- und Hierarchiestrukturen in den verschiedenen Schwesternschaften. Auch werden die Entwicklung der Berufspflege, die Frauenbewegung und das Krankenpflegegesetz in die Untersuchung einbezogen.