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Heimgeschichte der Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus und der Haus am Berg gGmbH von der Nachkriegszeit bis zum Ende der 1960er Jahre

Seit einiger Zeit melden sich Menschen zu Wort, die in den Nachkriegsjahrzehnten in Heimen untergebracht waren. Die dort erfahrene Behandlung hat manche von ihnen für das ganze Leben gezeichnet. Die beiden Vorläuferorganisationen der BruderhausDiakonie Reutlingen, die Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus und die Haus am Berg gGmbH, haben damals zusammen rund 25 Heime für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen sowie psychisch Kranke in Baden-Württemberg unterhalten. Am Beispiel von dreien dieser Einrichtungen soll die Geschichte der Kinder- und Jugendfürsorge und der Fürsorge für Menschen mit Behinderung aufgearbeitet werden. Neben archivalischen und gedruckten Quellen werden leitfadengestützte Interviews mit ehemaligen Betreuten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgewertet, um der Alltagswirklichkeit und den Rahmenbedingungen auf die Spur zu kommen. Die BruderhausDiakonie, die das Forschungsprojekt finanziert, hatte schon im Vorfeld eine interne Projektgruppe einberufen, die die Arbeit unterstützt und kritisch begleitet. Das Projekt hat eine Laufzeit von Oktober 2010 bis Juni 2012 und soll in einer Monographie seinen Abschluss finden. Bearbeiterin ist Dr. Sylvelyn Hähner-Rombach