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Institut für Geschichte der Medizin

Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland.

Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Die Forschung in beiden Bereichen konzentriert sich auf die Patientengeschichte.

Zum IGM gehören außerdem eine Forschungsbibliothek mit mehr als 50.000 Bänden sowie ein Homöopathiearchiv, das den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie wichtiger Schüler und Nachfolger, insbesondere von Clemens von Bönninghausen, aufbewahrt. Außerdem befindet sich in dem Archiv die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen.
Aktuelles
Homöopathie im Gesundheitswesen
Prof. Dr. Martin Dinges im Interview mit Frederik Betsch, Pressesprecher der Carstens-Stiftung. Thema: Warum sollte die Homöopathie im Gesundheitswesen mehr Beachtung finden und wie steht Deutschland im internationelen Vergleich da.
Der Handel mit menschlichen Organen und die medizinische Ethik
Der Handel mit menschlichen Organen und die medizinische Ethik. Nela Fichtner im Gespräch mit Prof. Dr. Robert Jütte
Beschneidung – Das Zeichen des Bundes in der Kritik
Beschneidung – Das Zeichen des Bundes in der Kritik. Die Rolle der Ärzte im Diskurs über die Beschneidung - oder: Was uns die Medizingeschichte lehrt. Prof. Dr. Robert Jütte
"PlaceboForscher"
hr2 Kultur: Am Tisch mit Robert Jütte, "PlaceboForscher"
Veranstaltungen
12.11.2012 Institutsvortrag
(Vortragsbeginn 19 Uhr)
Rathaus Stuttgart, großer Sitzungssaal
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. Dominik Groß (Universität Aachen): Zahnlosigkeit und Zahnprothetik in kulturhistorischer Sicht

04.02.2013 Institutsvortrag
Prof. Dr. med. Heiner Fangerau (Universität Ulm): Kontrolle des Lebendigen: Medizin und Menschenmaschinen
Institutskolloquium zur
Geschichte der Medizin (2012)
ab 12 Uhr


24.10.2012
Dr. Nicole Schweig, Hamburg: „Das Leben hat keinen Zweck für mich, in Harburg mache ich ein Ende.“  Selbsttötungen von Seeleuten an Bord deutscher Schiffe, 1880 – ca. 1970

27.11.2012
Dr. Alexander Bastian, Magdeburg: „Mit dem Beschluß wird meine Tochter als Erbkranke hingestellt.“ Reaktionen und Verhaltensweisen von Betroffenen und Angehörigen im nationalsozialistischen Sterilisationsverfahren

13.12.2012
Daniela Sandner, Bamberg: Konstruktion von Männlichkeiten im Kontext hygienischer Reformzeitschriften in Deutschland im frühen 20. Jahrhundert

24.01.2013
Jan Stoll, Bamberg: Selbst- und fremdadvokatorische Behindertenorganisationen in Deutschland: Lobbying, Öffentlichkeitsarbeit, Protest seit 1945

21.02.2013 Prof. Dr. Florian Mildenberger, Frankfurt/Oder: Gestern noch Kurpfuscherei – heute eine „wertvolle Ergänzung der Therapie“: der überraschende und folgenreiche Aufstieg der Chiropraktik nach 1945 in Deutschland

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