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Die Entwicklung der Altenpflegeausbildung 1945-1990 in der BRD

Das Forschungsprojekt (Postdoc-Stipendium, Bearbeiterin: Dr. phil. Nina Grabe) ist Teil einer geplanten Buchveröffentlichung zur „Geschichte nichtärztlicher Berufe des Gesundheitswesens nach 1945“ (Arbeitstitel). Vorgesehen ist auch ein Kapitel zur historischen Entwicklung der Altenpflegeausbildung. Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, die Anfänge und die Weiterentwicklung des Berufsbildes der Altenpflegerin bzw. des Altenpflegers in der Bundesrepublik in der Zeit von 1945 bis 1990 nachzuzeichnen. Für die Buchveröffentlichung bzw. das darin enthaltene Unterkapitel ist eine komprimierte Darstellung der Ergebnisse geplant. 
Neben den einschlägigen, in den 1960er und 1970er Jahren gegründeten Fachzeitschriften bilden v. a. archivalische Bestände der freien Wohlfahrtspflege die Quellengrundlage.
Untersuchungsgegenstand ist u. a. die Frage nach den politischen und institutionellen Rahmenbedingungen, welche die Entstehung einer spezifischen Altenpflegeausbildung beeinflussten. Obwohl sich bereits nach 1945 nicht nur ein Mangel an qualifizierten Pflegekräften, sondern ebenfalls eine deutliche Zunahme pflegebedürftiger Altersheimbewohner abzeichnete, entstanden die ersten Lehrgänge für Altenpflege erst um 1960. Was sprach gegen und letztlich für die Schaffung eines neuen Berufsbilds? Gefragt wird dabei auch nach den Akteuren und Akteurinnen, zu denen sowohl die Wohlfahrtsverbände und Heimträger als auch die einzelnen, in die praktische Pflegearbeit involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählten.

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