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Institut für Geschichte der Medizin

Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland.

Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Die Forschung in beiden Bereichen konzentriert sich auf die Patientengeschichte.

Zum IGM gehören außerdem eine Forschungsbibliothek mit mehr als 50.000 Bänden sowie ein Homöopathiearchiv, das den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie wichtiger Schüler und Nachfolger, insbesondere von Clemens von Bönninghausen, aufbewahrt. Außerdem befindet sich in dem Archiv die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen.
Aktuelles
15 Jahre Männerforschung
Prof. Dr. Martin Dinges im Interview in SWR1 Sonntagmorgen vom 13.12.2015
Wider den hippokratischen Eid?
Der Bundestag stimmt über Regeln zur Sterbehilfe ab.
Kulturgespräch am 6.11.2015 mit Prof. Dr. Robert Jütte.
Heute geht es im Deutschen Bundestag um Leben und Tod. Die Abgeordneten müssen über die Neuregelung der Sterbehilfe in Deutschland entscheiden. Vier Gesetzentwürfe stehen zur Wahl, die Rechtslage ist komplex, aber im Kern geht es um die Frage: Wer darf sterbewilligen Menschen beim Freitod künftig helfen? Bei Angehörigen sind sich die meisten Parlamentarier einig: Sie sollen helfen dürfen. Aber wie ist das bei Ärzten? Passive Sterbehilfe, etwa durch das Abstellen von Geräten, ist heute schon erlaubt, aber sollten Ärzte noch mehr Entscheidungsfreiheit und Rechtssicherheit haben, wenn sie Menschen helfen wollen, in Würde zu sterben?
Das SWR2 Kulturgespräch mit Prof. Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin bei der Robert-Bosch-Stiftung, führte Martin Gramlich am 6.11.2015 um 7.45 Uhr.
Männergesundheit am Internationalen Männertag
Prof. Dr. M. Dinges räumt mit einigen Vorurteilen zur Männergesundheit auf und weist auf den Handlungsbedarf nach Veröffentlichung des Männergesundheitsberichts für Baden-Württemberg hin
Alles nur Einbildung?: Was ist dran an der Homöopathie?
Prof. Dr. Robert Jütte im West.ART Talk (18. Oktober 2015)
"Weniger ist mehr“
Symposium (Berlin 22. Mai 2015) "Weniger ist mehr“ - Neue Wege für den Patienten in die Gesundheitsversorgung
… zum kalkulierbaren Risiko?
Was hat die Menschheit aus den großen Seuchen der Vergangenheit gelernt? Nicht genug, um mit möglichen Bedrohungen der Zukunft angemessen umgehen zu können, meint der Medizinhistoriker Prof. Robert Jütte im Gespräch mit Daniel Behrendt.
Veranstaltungen
15.02.2016 Institutsvortrag
(Vortragsbeginn 19 Uhr)
Rathaus Stuttgart, großer Sitzungssaal

Prof. Dr. Arnold Esch (Rom): Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters. Selbstzeugnisse von Patienten und Ärzten in Schreiben an den Papst

20.06.2016 Institutsvortrag
Prof. Dr. Bernd Roeck (Universität Zürich): Piero della Francescas Federico da Montefeltro: Nase, Narben und das Spiel des Realismus

24.10.2016 Institutsvortrag
Dr. Reiner Stach (Berlin): Kafka als Patient

Institutskolloquium zur
Geschichte der Medizin (2016)
ab 12 Uhr

Mittwoch, den 24. Februar 2016
Oleksij Salivon, M.A. (Stuttgart)
Körpererfahrung von jüdischen Soldaten im Deutschen Reich, im Kaiserreich Österreich und in Russland ca. 1815-1918

Mittwoch, den 9. März 2016
Dr. Alexander Kästner  (Dresden)
Gestorben, registriert und dann? Sozial- und kulturhistorische Aspekte der Beschaffung von Leichen für die medizinische Ausbildung am Beispiel der Dresdner Anatomie (1748-1817)

Mittwoch, den 11. Mai 2016
Maria Nüchter, M.A. (Rastatt)
Krankenhausalltag in Deutschland von 1930 bis 1945

Dr. Bernd Reichelt (Zwiefalten)
 „Mit einer Liebe, einer Inbrunst…“
Indische Krankenschwestern in der baden-württembergischen Psychiatrie der 1960er Jahre

Mittwoch, den 15. Juni 2016
Sebastian Zimmermann, M.A. (Stuttgart)
Das Monströse und die (über-)natürliche Ordnung bei Paré und Paracelsus

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