Sitemap Contact Imprint

Supplement 10: Einschneidende Maßnahmen

Eberhard Wolff: Einschneidende Maßnahmen. Pockenschutzimpfung und traditionale Gesellschaft im Württemberg des frühen 19. Jahrhunderts.
1998. 524 S., kt.

 
Vorwort

Erster Teil: Der Rahmen

1. Einleitung
1. 1. Fragestellung
1.2. Die Bedeutung des Beispiels Pockenschutzimpfung
1.3. Forschungsstand
1.4. Quellen und Methode

2. Der analytische Rahmen
2.1. Das Konzept "Traditionalität"
2.2. Umgangsweisen mit dem Traditionalitätsbegriff und dem Modernisierungskonzept in der Forschung
2.3. Analyse- und Bewertungskategorien für Traditionalität

3. Rahmenbedingungen: Pocken und Pockenschutzimpfung im Württemberg des frühen 19. Jahrhunderts
3. 1. Die Vorgeschichte: Pocken und Pockeninokulation im 18. Jahrhundert
3.2. Die Einführung der Vakzination
3.3. Phasen der Ausbreitung
3.4. Wer impft, wer darf impfen, wer soll impfen?
3.5. Die Impfstoffversorgung und Impftechnik
3.6. Die Pocken in den ersten Jahrzehnten der Vakzination die Kausalitätsfrage
3.7. Die Ärzte und die Durchsetzung der Impfung
3.8. Die Geistlichen und die Durchsetzung der Impfung
3.9. Der Staat und die Durchsetzung der Impfung (1): "Weiche" Methoden
3. 10. Der Staat und die Durchsetzung der Impfung (11): Die Stufen zum Impfzwang



Zweiter Teil: Pocken und Pockenschutzimpfung aus der Sicht der Bevölkerung

4. Die Pocken aus der Patientenperspektive
4. 1. Die Ursachen der Pocken
4.2. Die Behandlung der Pocken
4.3. Die empfundene Bedrohlichkeit der Pocken

5. Zwischen Annahme und Ablehnung: Einstellungen und Verhaltensweisen zur Pockenschutzimpfung
5.1. Das Spektrum möglicher Einstellungen und Verhaltensweisen.
5.2. Die Verteilung von Annahme und Ablehnung der Impfung
5.3. Motive und Ursachen für die Ablehnung der Impfung: eine Übersicht

6. Medizinische Motive der Impfablehnung
6.1. Furcht vor direkten schädlichen Nebenwirkungen
6.2. Der körperliche Zustand des Impflings
6.3. Die angenommene physiologische Notwendigkeit der Pocken
6.4. Der angenommene Ersatz der Pocken durch andere Krankheiten
6.5. Zweifel an der Wirksamkeit

7. Nichtmedizinische Rahmenbedingungen als Motive der Impfablehnung
7.1. Opposition gegen eine obrigkeitliche Maßnahme
7.2. Die Kosten der Impfung
7.3. Der Zeitaufwand für die Impfung
7.4. Gewollter Kindertod
7.5. Der Unwille, der Natur oder der göttlichen Vorsehung vorzugreifen

8. Von außen zugeschriebene Ursachen der Impfablehnung
8. 1. "Gleichgültigkeit" und Sinnverwandtes
8.2. Innovationsfeindlichkeit
8.3. "Vorurteile"
8.4. "Eigensinn"
8.5. In der Forschung überschätzte Motive

9. Ergebnisse, Schlußfolgerungen und Ausblick
9.1. Traditionalität im Spiegel der Impfablehnung
9.2. Eine Klischeevorstellung und ihre Hintergründe
9.3. Mögliche Modifikationen am Traditionalitäts-Modell
9.4. Traditionalität unter der Ärzteschaft
9.5. Der kritische Umgang mit den theoretischen Konzepten "Traditionalität" und Modernität
9.6. Die Reichweite der Ergebnisse

10. Anhang
10. 1. Abkürzungen
10.2. Archivalische Quellen
10.3. Gedruckte Quellen
10.4. Sekundärliteratur
10.5. Glossar
10.6. Personen-, Orts- und Sachregister