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Männlichkeit und Gesundheit. Aktuelle Probleme in historischer Perspektive
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Männlichkeit und Gesundheit. Aktuelle Probleme in historischer Perspektive
Prof. Dr. phil. Martin Dinges studierte Rechts-, Geschichts- und Politikwissenschaften in Köln, Mainz, Bonn, Berlin (Freie Universität) und Bordeaux. Staatsexamen 1982, Promotion 1986, Archivassessorexamen 1991, Habilitation an der Universität Mannheim 1992. Seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter, ist er seit 1997 stellv. Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, seit 2000 apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim; Koordinator des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung – Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM Gender); wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Männergesundheit, Berlin; Mitbegründer des Initiativkreises Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg. Forschungsschwerpunkte: Gesundheitsgeschichte der Neuzeit, Geschlechtergeschichte.
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Heilkundliches aus dem alten Ägypten
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Heilkundliches aus dem alten Ägypten
Tanja Pommerening studierte zunächst von 1989 bis 1994 Pharmazie an der Universität Marburg, wo sie 1995 ihr drittes Staatsexamen ablegte und die Approbation als Apothekerin erlangte. Es folgte von 1997 bis 2001 ein Zweitstudium in den Fächern Ägyptologie sowie Pharmazie- und Naturwissenschaftsgeschichte, ebenfalls an der Universität Marburg, das sie 2002 mit dem Magister Artium abschloss. Im Marburger Institut für Geschichte der Pharmazie war sie von 1999 bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und lehrte parallel auch in der Ägyptologie, wo sie 2004 mit einer Arbeit über „Die altägyptischen Hohlmaße“ promoviert wurde. Für ihr nächstes Projekt, zu den medizinischen Rezepten Altägyptens, erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), mit dem sie an die Universität Mainz wechselte. Hier wurde sie nach weiteren Stationen 2010 zur Professorin für Ägyptologie ernannt. Prof. Dr. Pommerening ist Initiatorin und Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Frühe Konzepte von Mensch und Natur“ und Sprecherin des Mainzer interdisziplinären Arbeitskreises „Alte Medizin“. In ihren Arbeiten verbindet sie ihre Expertise als Ägyptologin mit ihren Kenntnissen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und der Pharmazie. Ihre innovativen Forschungsansätze führten zu mehreren Auszeichnungen, u. a. durch die Erfurter und durch die Mainzer Akademie der Wissenschaften. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen in Fachzeitschriften liegen auch mehrere Buchveröffentlichungen von ihr vor, darunter: Die altägyptischen Hohlmaße (2005); Translating Writings of Early Scholars in the Ancient Near East, Egypt, Greece and Rome. Methodological Aspects with Examples (zusammen mit Annette Imhausen, 2016); Classification from Antiquity to Modern Times. Sources, Methods, and Theories from an Interdisciplinary Perspective (zusammen mit Walter Bisang, 2017).
Gesund und fit – Zur Geschichte eines Körper- und Lebensideals
Referentin: Maren Möhring studierte von 1990 bis 1998 an der Universität Hamburg Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften. Promotion 2002 an der LMU München mit der Arbeit „Marmorleiber. Körperbildung in der deutschen Nacktkultur (1890-1930)“. 2010 habilitierte sie sich mit einer Monographie über die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland. Von 2012 bis 2014 war sie Leiterin der Abteilung III „Der Wandel des Politischen“ am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Im März 2014 nahm sie einen Ruf an die Universität Leipzig an und ist seither dort als Professorin für Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte des modernen Europa tätig. Ihre Forschungsgebiete sind die Kultur- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Konsumgeschichte, Migrationsforschung, Postkoloniale Studien, Geschlechter- und Körpergeschichte sowie Geschichte und Film. Sie erhielt für ihre Forschungen mehrere Preise, unter anderem den Wissenschaftspreis Kulinaristik des Kulinaristik-Forums (2013). Derzeit leitet sie zusammen mit Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck (UKE Hamburg), Prof. Dr. Jürgen Martschukat (Univ. Erfurt) und Prof. Dr. Paula-Irene Villa (LMU München) ein Verbundprojekt zum Thema „Ernährung, Gesundheit und soziale Ordnung in der Moderne: USA und Deutschland“ (gefördert von der Volkswagen Stiftung im Rahmen der Initiative „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“). Sie ist Verfasserin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Aufsätze, darunter zwei Monographien: Marmorleiber. Körperbildung in der deutschen Nacktkultur (1890-1930). Dissertationsschrift LMU München 2002 (2004); Fremdes Essen. Die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland. Habilitationsschrift Univ. zu Köln 2009/10 (2012).
Ertrinken, Kochen, Bestatten. Der Leichnam Kaiser Barbarossas
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
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