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Quellen und Studien zur Homöopathiegeschichte
Band 14

Das erste Krankenjournal (1829–1830) Clemens von Bönninghausen, bearbeitet von Luise Kunkle.
KVC Verlag, Essen 2010.
ISBN 978-3-86864-005-2

Im Jahr 1997 wurden bei einer Ausstellung zum 200. Geburtstag der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff Auszüge aus einer bislang unveröffentlichten Praxisniederschrift Clemens von Bönninghausens vorgestellt, die schnell das Interesse an weiteren Aufzeichnungen weckte. Von Droste-Hülshoff war eine Cousine des Behandlers und im Jahr 1829 seine erste Patientin. Von Bönninghausen war Jurist und medizinischer Autodidakt, Samuel Hahnemann achtete ihn und betrachtete ihn gar als einen Freund. Sein Platz in der Homöopathiegeschichte verfestigt sich zunehmend. Luise Kunkle hat nach einem Forschungsaufenthalt, der durch ein Hans-Walz-Stipendium gefördert wurde, das Krankenjournal von etwa 300 Seiten transkribiert und damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Journal ist wegen der Ausführlichkeit der Fallbeschreibungen und auch wegen des Formats ein Einzelstück, das in der nun vorliegenden Form die Homöopathiegeschichte bereichern wird.