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Kriegskrankenpflege im Zweiten Weltkrieg durch das Deutsche Rote Kreuz und die konfessionelle Krankenpflege am Beispiel der Kaiserswerther Diakonie

Das im August 2014 begonnene Projekt zur Kriegskrankenpflege durch das Deutsche Rote Kreuz ist thematisch um die konfessionelle Krankenpflege erweitert worden und endet im Juni 2016.
Die Rolle der Kriegskrankenpflege für den NS-Staat und die erkenntnisleitenden Fragestellungen nach Professionalisierungstendenzen und dem Einfluss des Krieges auf die Krankenpflege fanden bislang − insbesondere hinsichtlich der konfessionellen Pflege − in der Forschung wenig Beachtung.
Gegenstand der Untersuchung sowohl zur Krankenpflege durch das Deutschen Roten Kreuz als auch zur konfessionellen Krankenpflege sind zunächst die politischen Rahmenbedingungen, wobei das Interesse des NS-Staates an der Krankenpflege ausgearbeitet werden soll. Weiterhin werden anhand von Egodokumenten aus der Perspektive der in der Heimat eingesetzten Diakonissen ihre Arbeit und Aufgaben sowie ihre Ansichten über den Krieg analysiert und schließlich den Erfahrungen und Wahrnehmungen der Rot-Kreuz-Schwestern in den besetzten Gebieten gegenübergestellt, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kriegserfahrungen aufzuzeigen.

Bearbeiterin: Dr. Astrid Stölzle