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Promotionsstipendium „Erfahrungen von Patienten im sozialistischen Gesundheitswesen der Tschechoslowakei oder Polens oder Ungarns nach 1945“

Promotionsstipendium Sozialgeschichte der Medizin /Patientengeschichte

Ort: Stuttgart
Institution: Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung
Datum: 01.10.2017 – 30.09.2020
Bewerbungsschluss: 15.09.2017

Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie betreibt mit dem Institut für Geschichte der Medizin das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in der Bundesrepublik Deutschland. Die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Homöopathiegeschichte.
Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart schreibt ein Promotionsstipendium aus, das möglichst zum 1. Oktober 2017 beginnen sollte.

PROJEKT
Das ausgeschriebene Projekt hat den Fokus auf der Patientengeschichte. Erforscht werden sollen die „Erfahrungen von Patienten im sozialistischen Gesundheitswesen der Tschechoslowakei (ČSR) ODER Volksrepublik Polen (VRP) ODER Volksrepublik Ungarn (VRU)“.
Der Antrag soll sich auf eines der drei Länder (ČSR oder VRP oder VRU) beziehen und dabei eine oder max. zwei Krankheit(en) nach Wahl in den Mittelpunkt stellen.
Inhaltlich sollten in dem Projekt einige der folgenden Erfahrungsräume z. B. Sprechzimmer, Krankenzimmer, Kurhäuser, etc. erforscht werden.
Methodisch ist eine Kombination aus sozial- und kulturwissenschaftlichen sowie medizinhistorischen Ansätzen erwünscht, die Quellen, wie z. B. Patientenakten und andere Egodokumente, einbezieht.
Ausdrücklich werden originelle, innovative und interdisziplinäre Ideen und eigene Vorschläge für die Bearbeitung des Themas begrüßt.

BEWERBUNG
Die Skizze des Forschungsprojekts sollte das in Aussicht genommene Thema im Umfang von ca. 5 Seiten im aktuellen Forschungskontext situieren, Forschungshypothesen und
-ziele klar umreißen, Quellenbestände benennen sowie einen Zeit- und Arbeitsplan enthalten.
Außerdem sollen die Hochschulzeugnisse (in Kopie) sowie ein tabellarischer Lebenslauf und ein Gutachten von einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin beigefügt werden.

SPRACHANFORDERUNGEN
Aufgrund des Themas und des Quellenmaterials muss der/die Kandidat/in die Sprache des gewählten Landes (Tschechisch ODER Slowakisch ODER Polnisch ODER Ungarisch) mindestens auf dem Niveau B2 (nach dem Europäischen Referenzrahmen) beherrschen.
Weiterhin wird Deutsch ODER Englisch auf Muttersprachenniveau vorausgesetzt.
Ein Nachweis der Erfüllung dieser Sprachanforderungen muss dem Bewerbungsschreiben beigefügt werden.

BETREUUNG
Die Promotion wird in der Regel vom Institutsleiter oder seinem Stellvertreter betreut. Darüber hinaus wird durch die Nähe des Dissertationsthemas zum Forschungsprojekt von Dr. Markus Wahl eine intensive Unterstützung und Zusammenarbeit gewährleistet.
Die Stipendiaten und Stipendiatinnen werden in die internationalen und nationalen Tagungen bzw. Arbeitskreise sowie Kooperationen des Instituts mit einbezogen. Außerdem findet regelmäßig eine eigene Doktorandenfortbildung statt, in der aktuelle Methoden und Theorien der Geschichte diskutiert werden.

FÖRDERUMFANG
Das Stipendium in Höhe von EUR 1.200 monatlich (zuzüglich eines Beitrags zur Krankenversicherung und Sachmittel, insbesondere für Archivreisen) wird zunächst für ein Jahr vergeben und kann um zwei weitere Jahre verlängert werden.

Senden Sie bitte Ihre Unterlagen bis zum 15. September 2017 an folgende Adresse:
via Post:
Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung
Straußweg 17
D-70184 Stuttgart
oder als PDF via Email:
markus.wahl@igm-bosch.de

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Markus Wahl, Email:
markus.wahl@igm-bosch.de