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Begrüßungsrede Institutsvortrag (25.11.2019)

Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Robert Jütte

 

Institutsvortrag (25.11.2019): "...Eine Krankenpflegerin kann nicht zuviel lernen"

Karen Nolte ist gelernte Krankenschwester. Sie studierte von 1991 bis 1997 Mittlere und Neuere Geschichte, Volkskunde und Soziologie an der Universität Göttingen. Sie wurde 2002 an der Universität Kassel mit einer Arbeit über „Aneignungsprozesse und Erfahrungen von Hysterie während des ‚nervösen Zeitalters‘ im Verhältnis von Arzt und Patientin (1876-1918)“ promoviert. 2010 Habilitation an der Universität Würzburg. Dort Akademische Rätin von 2007 bis 2018. Seit 2018 Professorin und Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Stellvertretende Vorsitzende der Fachgesellschaft Pflegegeschichte. Seit 2019 Vorsitzende des Fachverbands Medizingeschichte. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Psychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert, Geschlechter- und Körpergeschichte der Medizin im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der medizinischen Ethik im 19. Jahrhundert, Geschichte der Pflege im 19. und 20. Jahrhundert.
Publikationen (Auswahl): Todkrank. Sterbebegleitung im 19. Jahrhundert (2016); Gelebte Hysterie. Erfahrung, Eigensinn und psychiatrische Diskurse im Anstaltsalltag um 1900 (2003); (zusammen mit Sylvelyn Hähner-Rombach (♱) ) Patients and Social Practice of Psychiatric Nursing in the 19th and 20th Century (2017); (zusammen mit Susanne Kreutzer) Deaconesses in Nursing Care – International Transfer of a Female Model of Life and Work in the 19th and 20th Century (2016).